"Ass im Ärmel": Warum ich keine Angst mehr vor Jobverlust habe
Frank verlor während Corona seine gesamten Buchgewinne innerhalb weniger Wochen – und traf eine Entscheidung, die alles veränderte. Statt zu resignieren, begann er systematisch zu lernen, was er zuvor nie verstanden hatte: wie Börse wirklich funktioniert. Heute sagt er, dass er sein Arbeitsverhältnis jederzeit beenden könnte, ohne in finanzielle Not zu geraten. Wie kam es dazu, und was unterscheidet seine Herangehensweise von der Masse der Privatanleger?
Kernaussagen
Chartanalyse reicht: Bilanzen zu lesen ist für Privatanleger meist nicht notwendig und oft nicht möglich – regelbasierte Chartstrategien bieten eine höhere Wahrscheinlichkeit für Erfolg.
Stories sind gefährlich: Die meisten Anleger kaufen Narrative statt Chancen – wer sich emotional an Apple, Nvidia oder Tesla bindet, trifft schlechtere Verkaufsentscheidungen.
Der größte Fehler ist Zögern: Verluste laufen zu lassen, obwohl der Trend nicht aufgeht, kostet am meisten Geld – professionelle Händler trennen sich schnell und emotionslos von Positionen.
Börse schafft Freiheit: Wer eine funktionierende Strategie beherrscht, hat ein «Ass im Ärmel» – die Angst vor Jobverlust verschwindet, weil eine alternative Einkommensquelle existiert.
Erfahrung kann man nicht abkürzen: Bestimmte Fehler muss jeder selbst machen – nur wer einen Crash emotional durchlebt hat, versteht die Wichtigkeit von Risikomanagement wirklich.
Kurzgesagt
Wer Börsenhandel professionell betreibt – nicht als Beruf, sondern als regelbasiertes System – erwirbt eine Fähigkeit, die niemand mehr wegnehmen kann. Franks größte Erkenntnis: Chartanalyse und Strategie schlagen Story-Glauben und Bilanzromantik, wenn man bereit ist, sich von Emotionen zu lösen und Fehler als Lernprozess zu akzeptieren.
Vom Anfänger zum Strategen: Franks Weg zur Börse
2015 begann Frank mit Apple und Tesla – Corona machte alle Gewinne zunichte.
Frank kaufte 2015 seine ersten Aktien, weil das Geld auf dem Tagesgeldkonto lag und er nach Alternativen suchte. Apple und Tesla waren seine ersten Positionen – klassische Anfängerwahl, getrieben von Markenbekanntheit. Die Kurse stiegen, er kaufte nach, alles schien einfach. Dann kam Corona, und innerhalb weniger Wochen waren alle Buchgewinne verschwunden.
Doch statt zu resignieren oder zu verkaufen, traf Frank eine bewusste Entscheidung: Er wollte verstehen, was er da eigentlich tat. «Ich saß zu Hause und habe überlegt, was machst du jetzt? Was könntest du noch machen, was dich interessiert?» Die Antwort war klar: Börse – aber diesmal richtig, mit System und Strategie.
Er startete das Coaching bei der Jens Rabe Akademie und erlebte die erste große Erkenntnis: Börse funktioniert nicht über Bauchgefühl oder News, sondern über regelbasierte Strategien. «Das hat mir erstmal die Augen geöffnet, dass man eigentlich mit relativ einfachen Dingen, mit einer einfachen Strategie, die man verfolgt, Geld verdienen kann.»
Chartanalyse schlägt Bilanzstudium
«Wenn man eine Bilanz liest als normaler Mensch, kann man sich daraus nichts nehmen»
Frank über den Irrglauben, dass Privatanleger Bilanzen verstehen müssen.
“Erstmal bin ich der Meinung, dass wenn man eine Bilanz liest als normaler Mensch, also sich daraus nichts nehmen kann, ob das jetzt ein Invest ist für einen oder nicht. Und was wir ja eigentlich machen ist, wir suchen uns durch diese Chartanalyse eine gewisse Wahrscheinlichkeit raus. Also eine Aktie, die in dem Aufwärtstrend ist, da ist die Wahrscheinlichkeit halt höher, dass sie steigt, als dass sie fällt.”
Der größte Fehler: Verluste laufen lassen
Zögern beim Verkaufen kostet am meisten Geld und ist emotional schwer.
Der größte Fehler: Verluste laufen lassen
Franks teuerste Lektion war simpel: «Ich habe eine Aktie gekauft und der Trend lief nicht so auf, wie ich mir das gewünscht habe, und man lässt den dann trotzdem laufen. Man hat immer noch die Hoffnung, ja, das wird schon – aber meistens wird es nicht.» Das Problem verschärft sich, wenn man eine Story zur Aktie hat: Apple, Nvidia, Tesla. Wer emotional gebunden ist, verkauft zu spät. Profis trennen sich schnell und emotionslos.
Stories vs. Strategie: Warum Emotionen gefährlich sind
Die meisten kaufen Narrative, nicht Chancen – das erschwert rationale Entscheidungen.
Franks Trading-Mix: Aktien, Optionen und Rohstoffe
Hauptsächlich Aktien, Optionen bei Gelegenheit, saisonale Rohstoffe als Ergänzung.
Aktien als Kern Franks Hauptgeschäft sind Aktien und Aktienoptionen. Hier kann er Strategien umsetzen, die er seit Jahren kennt, und von Stories profitieren, die ihm Spaß machen.
Optionen bei Signalen Rohstoff- und Aktienoptionen handelt Frank nur, wenn klare Gelegenheiten entstehen – etwa wenn Kurse über den Bollinger-Bändern schließen, ein Trendwendesignal.
Saisonalität bei Rohstoffen Bei Rohstoffen achtet Frank stark auf saisonale Muster: Weizen, Heizöl und andere Commodities folgen Zyklen, die sich Jahr für Jahr wiederholen.
Wochenroutine als Disziplin Jede Woche screent Frank Rohstoffalter, prüft Signale und entscheidet, ob er handelt. Diese Routine ist der Kern seiner Disziplin.
«Ich habe ein Ass im Ärmel» – Börse als Freiheitsinstrument
Wer eine Strategie beherrscht, hat keine Angst mehr vor Jobverlust.
Frank sagt heute: «Wenn es meinen Job nicht mehr geben würde aus irgendwelchen Gründen, würde ich sagen, ja, okay, ich habe ein Ass im Ärmel und könnte halt auch in dem Thema Börse da weitermachen.» Diese Aussage ist keine Übertreibung, sondern das Ergebnis jahrelanger Arbeit an einer funktionierenden Strategie.
Der Unterschied zu früher ist mental: «Ich bin da total entspannt.» Früher war die Angst vor Jobverlust real, weil keine Alternative existierte. Heute ist Börse keine Hoffnung, sondern eine Fähigkeit – eine, die niemand mehr wegnehmen kann. «Es ist Wissen, was man sein Leben lang hat. Man kriegt es nicht einfach irgendwo gelehrt, man hat sich etwas geschaffen, was kein anderer einfach so hat.»
Diese Freiheit ist der größte Vorteil, den Börse gebracht hat – nicht das Geld auf dem Konto, sondern die Gewissheit, dass man nicht abhängig ist. «Die Möglichkeit hatte ich vorher nicht.»
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