1000% Rendite: Jan Beckers über das Ende von Software-Aktien & die AI-Investments von BIT Capital
Jan Beckers hat mit seinem Tech-Fonds BIT Capital über acht Jahre hinweg mehr als 1000% Rendite erzielt und gehört damit zu den erfolgreichsten Investoren Europas. Doch während sein Flaggschiff-Fonds 2025 mit 35% Performance glänzte, bricht gerade eine der beliebtesten Anlageklassen der letzten Dekade zusammen: Software-Aktien verlieren 60% und mehr – von Adobe bis SAP. Beckers sieht den Niedergang kommen und shorted bereits. Gleichzeitig warnt er vor existenziellen KI-Risiken, die in den nächsten drei Jahren eintreten könnten, und investiert Millionen in AI-Safety. Steht die Menschheit vor ihrer besten oder schlechtesten Zeit?
Punti chiave
Software-Aktien erleben einen historischen Sell-Off, weil KI deren Geschäftsmodelle gefährdet: Wenn jeder mit AI schnell Software bauen kann, sinken Mode und Preismacht massiv.
BIT Capital hat Software-Aktien geshortet (Adobe, Salesforce) und setzt stattdessen auf AI-Infrastruktur: Chips, Memory, Energie und Cloud – dort liegt das Wachstum.
Bitcoin und Krypto befinden sich in einem Bärenmarkt; der Zeitpunkt der Erholung ist unklar, aber langfristig sieht Beckers sehr hohes Potenzial (10x in fünf Jahren möglich).
Prediction Markets (Polymarket, Kalshi) disrumpieren traditionelle Sportwetten und liefern wertvolle Insights für Investoren – Beckers nutzt sie aktiv für Research.
Beckers ist zu 80% optimistisch über KI, warnt aber: Die nächsten drei Jahre bergen existenzielle Risiken (Biowaffen, Täuschung von Atommächten, Super-Intelligenz) – Deutschland unterschätzt das massiv.
In breve
Software-Geschäftsmodelle verlieren durch KI massiv an Wert, während die AI-Infrastruktur (Chips, Energie, Datacenter) zum dominierenden Investment wird – doch die nächsten drei Jahre könnten nicht nur Märkte, sondern die Existenz der Menschheit auf die Probe stellen.
Der Untergang der Software-Aktien
KI zerstört die Mode von Software-Unternehmen – Adobe minus 60%, Monday.com kollabiert.
Software war zehn Jahre lang das beliebteste Geschäftsmodell: hohe Margen, Abo-Modelle, Lock-In-Effekte. Doch die Bewertungen wurden sportlich – oft das 10- bis 30-fache des Umsatzes. BIT Capital hatte Software deshalb stets untergewichtet. Jetzt erleben diese Unternehmen einen historischen Sell-Off: Adobe verlor 60%, Monday.com stürzte von 300 auf 75 Dollar, obwohl die Zahlen noch Wachstum zeigen. Der Grund: KI kann heute Software programmieren, oft besser als menschliche Entwickler. Die Mode schwindet, weil jeder mit AI schnell neue Software bauen kann.
Beckers sieht den Niedergang als berechtigt. Software wird künftig fast zu Grenzkosten angeboten. Die Frage ist nicht ob, sondern wie stark und bei welchen Unternehmen. BIT Capital hat deshalb Salesforce und Adobe geshortet – ein aggressiver Move, der sich ausgezahlt hat. Selbst Unternehmen wie Monday.com, die noch 20% wachsen, werden abverkauft, weil der Markt die Zukunft sieht: AI-Modelle werden in ein bis zwei Jahren jedem Entwickler überlegen sein. Der Markt stellt zu Recht in Frage, ob Kunden künftig noch bereit sind, hohe Preise für Software zu zahlen.
1000% Rendite: Die BIT Capital Erfolgsstory
Acht Jahre, über 1000% Performance – so wurde Beckers zum erfolgreichsten Tech-Investor Europas.
AI-Infrastruktur: Die neue Wette
Die Arbeitsweise von BIT Capital
Field Research, Daten-Panels, Prediction Markets – so findet Beckers die besten Aktien.
Fundamentalanalyse Jeder der zehn fundamentalen Investoren deckt ein Universum von 20–60 Unternehmen ab und führt intensive Gespräche mit Management, Wettbewerbern, Vertriebspartnern.
Field Research vor Ort Beckers reist regelmäßig nach San Francisco zu Konferenzen, trifft 200+ börsennotierte Tech-CEOs in drei Tagen (Speed-Dating-Format), spricht mit VCs und Branchenexperten.
Daten & Panels BIT Capital nutzt alternative Daten: Panels von Software-Vertrieblern, Webseitenzugriffe, Branchendaten – je nach Geschäftsmodell ein breites Arsenal.
Prediction Markets Polymarket und andere Prediction Markets liefern wertvolle Insights zu politischen Risiken, Gesundheitsreformen, Unternehmens-Events – BIT Capital nutzt sie aktiv.
AI-Integration AI erstellt After-Earnings-Reports, spart Analysten Stunden – diese nutzen die Zeit für mehr Primär-Research und exklusive Insights.
Duolingo: Vom größten Holding zum Exit
Einst größte Position, dann Exit bei 500 Dollar – heute steht die Aktie bei 110.
Bitcoin & Krypto: Bärenmarkt mit Lichtblicken
Bitcoin leidet, aber langfristig sieht Beckers 10x-Potenzial in fünf Jahren.
Bitcoin und Krypto befinden sich in einem Bärenmarkt. BIT Capital hatte 2025 optimistisch gestartet (US-Deregulierung), wurde aber vorsichtiger. Der Krypto-Fonds verlor 2025 nur 9%, während 95 der Top-100-Assets negativ performten – ein relativer Erfolg. Beckers hat seinen privaten Bitcoin-Bestand «spürbar reduziert». Die Frage, wann der Markt dreht, ist unklar. Aber langfristig sieht Beckers sehr hohes Potenzial: «Die Chance, dass wir in fünf Jahren einen viel, viel höheren Bitcoin-Kurs sehen, ist sehr, sehr hoch. 10x ist absolut möglich.»
Hyperliquid, ein Trading-Protokoll, ist ein Lichtblick: Es verdient 1–2 Millionen Dollar pro Tag, wächst stark und ist im Portfolio. Auch Privacy-Coins wie Monero performten gut, weil sie echte Cash-Fungibilität bieten – doch Fonds dürfen nicht investieren. Quantumsicherheitsrisiken und AI-Beschleunigung lasten zusätzlich auf dem Sentiment. Beckers bleibt langfristig bullish, kurzfristig neutral.
Prediction Markets: Die neue Informationsquelle
Polymarket & Kalshi disrumpieren Sportwetten und liefern wertvolle Investor-Insights.
Prediction Markets: Die neue Informationsquelle
Prediction Markets sind für BIT Capital ein wichtiges Research-Tool. Beckers und sein Team nutzen Plattformen wie Polymarket, um Fragen zu politischen Entwicklungen, Gesundheitsreformen oder Unternehmensereignissen zu tracken. Diese Märkte sind effizienter als traditionelle Buchmacher (1–2% Gebühren vs. 10%+) und ziehen Insider sowie Experten an, die mit Geld unterlegen. Robinhood baut Prediction Markets aus – BIT Capital war investiert. Gleichzeitig shorten sie DraftKings, weil die traditionelle Sportwettplattform Margen und Geschäft verlieren wird.
Das existenzielle AI-Risiko
Beckers warnt: Die nächsten drei Jahre könnten Biowaffen, Täuschung oder Super-Intelligenz bringen.
“Ich bin mir ziemlich sicher, entweder kommt jetzt die beste Zeit der Menschheit oder möglicherweise die schlechteste. Am Ende, was passiert eigentlich, wenn KI auf einmal tausendmal so schlau ist wie der Mensch? Was haben wir bis jetzt mit Geschöpfen gemacht, die weniger schlau waren als wir? Das sind alles Risiken, die hat es so bis jetzt in der Menschheitsgeschichte noch nicht gegeben.”
Die Global Technology Risk Foundation
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