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SaaS-Schnäppchenjagd? | OpenAI spart $100 Mrd. durch Msft-Deal | Anthropic-Akamai-Deal | Helsing ...

Im Schatten der KI-Revolution entbrennt ein Kampf um Rechenkapazität, den Anthropic mit überraschenden Partnerschaften zu gewinnen versucht – während OpenAI seinen Microsoft-Deal neu verhandelt und damit auf einmal 100 Milliarden Dollar spart. Gleichzeitig stürzen Software-Aktien wie Monday.com um drei Viertel ab, weil der Markt fürchtet, KI werde das gesamte SaaS-Geschäft überflüssig machen. Aber ist das mehr als Panik? Und was, wenn die größte Fehlannahme darin besteht, dass Unternehmen sich schneller ändern, als sie es tatsächlich tun?

Doppelgänger Tech Talk PodcastTech7 Pessoas mencionadas5 Termos do glossário
Duração do vídeo: 1:11:54·Publicado 13 de mai. de 2026·Idioma do vídeo: German
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1

Pontos-chave

1

OpenAI und Microsoft haben ihren Deal überarbeitet: Microsoft verliert Exklusivität, zahlt keinen Revenue Share mehr – und OpenAI gewinnt 25 % Umsatz zurück, weil es selbst nichts mehr an Microsoft abführen muss. Beide Seiten profitieren.

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Anthropic befindet sich auf einer aggressiven Einkaufstour für GPU-Kapazität (Google, Akamai, xAI) und dürfte eine Net Revenue Retention von über 200 % erreichen – wer einmal KI nutzt, nutzt nur noch mehr KI.

3

xAI kämpft: Downloads der Grok-App sind seit Januar um 60 % gefallen, Colossus 1 läuft nur zu 11 % Auslastung, und hochkarätige Mitarbeiter verlassen das Unternehmen nach Wochen.

4

SaaS-Aktien wie Monday.com haben drei Viertel ihres Werts verloren – aber die Fundamentaldaten zeigen weiter 25 % Wachstum, 89 % Rohmarge und Profitabilität. Die Angst vor KI-Disruption könnte überzogen sein.

5

Beharrungskräfte in Unternehmen werden massiv unterschätzt: Wer glaubt, dass Firmen morgen ihre Software selbst bauen, übersieht, dass Disruption Jahrzehnte dauern kann – siehe Verlage, lineares TV, SAP.

Em resumo

Anthropic kauft verzweifelt Rechenkapazität, OpenAI repariert seinen Microsoft-Deal rückwirkend, und SaaS-Aktien fallen so tief, dass selbst profitabel wachsende Firmen plötzlich wie Schnäppchen aussehen – wenn man bereit ist zu glauben, dass Beharrungskräfte stärker sind als der KI-Hype.


2

OpenAI repariert den Microsoft-Deal – und spart 100 Milliarden

OpenAI zahlt keinen Revenue Share mehr an Microsoft und gewinnt damit 25 % Umsatz zurück.

Der ursprüngliche OpenAI-Microsoft-Deal klang nach einem Ralf-Dümmel-Moment: Von jedem verdienten Dollar musste OpenAI zunächst 20 % an Microsoft abführen – erst danach blieben vier Dollar übrig. Das drückte die Rohmarge und ließ Anthropic im Vergleich besser aussehen, weil die anders rechneten. Jetzt berichtet The Information exklusiv, dass dieser Revenue Share aufgelöst wurde. Microsoft verzichtet auf die Exklusivität bei OpenAI und zahlt selbst keinen Share mehr; im Gegenzug entfällt auch OpenAIs Verpflichtung, 20 % abzugeben.

Das Ergebnis: OpenAI gewinnt mit sofortiger Wirkung 25 % Umsatz hinzu – aus dem Nichts. Die Bewertung steigt, das Margenprofil verbessert sich dramatisch, und der Deal ergibt plötzlich für beide Seiten Sinn. Microsoft profitiert, weil der Wert seiner OpenAI-Anteile steigt; OpenAI profitiert, weil es endlich profitabel aussehen kann. Ursprünglich wirkte der Deal wie ein strategischer Fehler – jetzt zeigt sich, dass die wichtigste Klausel einfach erst später öffentlich wurde. Ohne diese Korrektur wäre OpenAI beim IPO mit einer absurd niedrigen Marge angetreten.


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Anthropics verzweifelte Jagd nach GPU-Kapazität

🏢
Akamai: $2 Mrd. über 7 Jahre
Anthropic committet sich für rund 250 Millionen Dollar pro Jahr bei Akamai, einem CDN-Betreiber, der jetzt auch GPUs vermietet. Die Aktie stieg um 40 % in einer Woche.
🤝
Google & xAI: Notfall-Kapazität
Anthropic hat einen unvorteilhaften Deal mit Google gemacht und nistet sich im Colossus Data Center von xAI ein, das nur zu 11 % ausgelastet war – ein Glücksfall für beide Seiten.
📈
Net Revenue Retention: ~200 %
Wer einmal KI nutzt, nutzt immer mehr KI. Anthropic wird vermutlich eine NRR von 200 % erreichen – Kunden verdoppeln ihre Ausgaben jedes Jahr.
🔒
Warnung vor Fake-Shares
Anthropic warnt öffentlich vor unauthorisierten Stock Sales und Scams. Alle Deals, die nicht vom Board genehmigt wurden, sind void – auch SPVs und Tokenized Securities.

4

xAI: 11 % Auslastung, sinkende Downloads, Mitarbeiter-Exodus

xAI kämpft mit massiven Problemen – von leeren Rechenzentren bis zu Kündigungswellen.

Colossus 1 Auslastung
11 %
Das teuerste Data Center von xAI läuft fast leer – normalerweise liegen Rechenzentren bei 60–70 % Auslastung.
Grok App Downloads Januar 2026
20 Millionen
Peak der Downloads, vermutlich getrieben durch die «Nackigmach-Aktion» mit Deepfakes.
Grok App Downloads April 2026
8 Millionen
Mehr als halbiert innerhalb von drei Monaten – das Interesse an Grok sinkt dramatisch.
Enterprise-Nutzung laut ETR
7 %
Zum Vergleich: OpenAI liegt bei ~60 %, Anthropic bei ~50 %.
Mitarbeiter-Verweildauer (Beispiel)
30 Tage
Vendra Chaplet, ein Gründungsmitglied von Mistral, verließ xAI nach nur einem Monat.

5

SaaS-Schnäppchenjagd: Monday.com als Test-Case

Monday.com hat drei Viertel des Werts verloren – aber die Zahlen sehen solide aus.

Monday.com ist stellvertretend für die SaaS-Apokalypse: Die Aktie hat vom Peak 80 % verloren, allein im letzten Jahr drei Viertel. Der Markt glaubt, KI werde Firmen wie Monday, Asana oder Atlassian überflüssig machen – Unternehmen könnten ihre Software einfach selbst bauen. Aber die Fundamentaldaten erzählen eine andere Geschichte: Monday wächst mit 25 %, hat eine Rohmarge von 89 %, ist profitabel (6 % operative Marge inklusive Share-Based Compensation) und kauft Aktien zurück – zu günstigen Bewertungen.

Die Logik der KI-Disruption übersieht einen Punkt: Software muss nicht nur billiger *gebaut* werden als in der Vergangenheit – sie muss billiger sein als eine *Lizenz*. Selbst wenn man mit Vibecoding ein Monday-Klon baut, braucht man jemanden, der es wartet, sichert, schult. Kein Entwickler arbeitet für 50.000 Dollar im Jahr. Und Unternehmen ändern ihre Habits nicht über Nacht. Monday selbst kann KI nutzen, effizienter werden, Leute entlassen. Die Disruption wird langsamer kommen als gedacht – wenn überhaupt. Bei 2,5× Umsatz und 10× operativem Cashflow könnte das ein Schnäppchen sein.


6

Was der Markt bei SaaS übersieht

Beharrungskräfte in Unternehmen sind stärker als jeder Hype – Disruption dauert Jahrzehnte.

💡

Was der Markt bei SaaS übersieht

Der größte blinde Fleck im KI-Hype: Niemand rechnet mit Inertia. Verlage brauchten 20 Jahre, um von TKP-Fixpreisen zu Performance Marketing überzugehen. Lineares TV existiert immer noch. SAP wird seit Dekaden totgesagt. Unternehmen ändern sich langsam – selbst wenn die Technologie bereitsteht. Wer glaubt, dass Firmen morgen ihre Software selbst bauen, übersieht, dass sie nicht einmal schnell den Anbieter wechseln, wenn es billiger wäre.


7

Polymarket, Verfahren & andere Randnotizen

⚖️
Elon vs. OpenAI
Das Verfahren läuft – Greg Brockman hat ein Tagebuch geführt, das rechtlich brisant ist. Dennoch setzen 44 % auf Polymarket darauf, dass Musk gewinnt.
📊
Polymarket: dummes Geld?
Die Hypothese: Es gibt eine kleine Edge, *gegen* Elon zu wetten, weil Fans irrational auf ihn setzen. Das schlaue Geld arbitragiert das bereits.
🧬
Isomorphic Labs: $2 Mrd.
Die Google-Tochter, die mit AlphaFold Medikamente entwickelt, raised 2 Milliarden bei vermutlich 10 Milliarden Bewertung. Life-Science-Durchbrüche sind hochgradig monetarisierbar.
🇩🇪
Helsing: $1,2 Mrd. bei $18 Mrd.
Größte Finanzierungsrunde in Deutschland ever. Rüstungs-Startup, teilweise mit US-Investoren – ist das ein Problem? Noch nicht, solange die Mehrheit europäisch bleibt.

8

Substack, Brad Pitt & Bubble-Signale

Trade Republic holt Brad Pitt, während Substack scheinbar stirbt – und doch wieder lebt.

Ich bin so ein bisschen der Tim Melzer der Social Plattforms. Also, es ist wirklich genau auf dem Peak und geht jetzt ins Tal rein so ein bisschen oder holt nur noch mal Luft.

Philip Klöckner


9

Títulos mencionados

MNDYMonday.com
AKAMAkamai Technologies
NETCloudflare
CRWDCrowdStrike
ORCLOracle
SAPSAP SE

10

Pessoas

Philip Glöckler
Podcast-Host
host
Philip Klöckner
Tech-Analyst
host
Elon Musk
CEO, xAI & SpaceX
mentioned
Sam Altman
CEO, OpenAI
mentioned
David Sacks
Podcaster & Investor (All In)
mentioned
Greg Brockman
Co-Founder, OpenAI
mentioned
Brad Pitt
Schauspieler & Trade Republic Markenbotschafter
mentioned

Glossário
Revenue ShareEin Modell, bei dem eine Partei einen prozentualen Anteil am Umsatz der anderen erhält – hier zahlte OpenAI 20 % an Microsoft.
Net Revenue Retention (NRR)Kennzahl, die angibt, wie viel Umsatz bestehende Kunden im Vergleich zum Vorjahr generieren – über 100 % bedeutet Wachstum ohne Neukunden.
VibecodingUmgangssprachlich: Software mit KI-Tools wie Cursor oder Claude Code bauen, oft ohne tiefes technisches Verständnis.
SPV (Special Purpose Vehicle)Zweckgesellschaft, über die Investoren indirekt in private Unternehmen investieren können – oft genutzt für Secondaries.
Forward ContractVertrag, der den Verkauf eines Vermögenswerts zu einem späteren Zeitpunkt zu einem festgelegten Preis vorsieht – hier: Shares bei Exit.

Aviso: Este é um resumo gerado por IA de um vídeo do YouTube para fins educacionais e de referência. Não constitui aconselhamento de investimento, financeiro ou jurídico. Verifique sempre as informações com as fontes originais antes de tomar decisões. O TubeReads não é afiliado ao criador do conteúdo.